MEINE GANZ PERSÖNLICHE GESCHICHTE ZUR LEICHTFÜSSIGEN FITNESS

Maria

Ich kann es noch immer nicht ganz glauben! Ich bin noch immer ganz überwältigt von dem was, am Wochenende passiert ist. Weil es so unglaublich ist, möchte ich das gerne mit dir teilen.

Wie ich durch zu hartes Training meine Motivation verloren habe

Mit 13 Jahren habe ich mit dem Laufen begonnen.

Die Leistung stand dabei immer im Vordergrund. Für meinen ersten Halbmarathon mit 16 Jahren habe ich intensiv trainiert. Viele Stunden hartes Training habe ich in jahrelang in meine Laufleidenschaft investiert. Leider hatte die ganze Sache immer einen bitteren Beigeschmack – der Muskelkater war ein ständiger Begleiter.

Mit 25 Jahren, war meine Motivation für intensive Laufeinheiten verschwunden

Die Hüft- und Wadenschmerzen nahmen mir jegliche Freude am Laufen. Was war passiert mit meinem Körper, fragte ich mich damals? Ich redete mir damals ein, dass ich nicht für den Leistungssport gemacht bin, weil ich keine andere Antwort wusste.

Sehr frustrierend war das alles. Ich machte extra eine Ausbildung zum Lauftrainer um meine Hüft- und Wadenprobleme zu lösen. Der Laufexperte konnte mir leider auch nicht helfen, er meinte nur, dass mein Laufstil passen würde.

Nachdem ich nicht mehr weiter wusste, ging ich nur mehr 20 bis max. 35 min ganz locker laufen, ich nannte es „Genuss Laufen“. Irgendwie war es schwierig mich damit abzufinden, dass ich nicht mehr intensiver laufen konnte. Ich musste es aber annehmen.

Das Thema Muskelkater war leider immer noch sehr präsent, nach jedem Krafttraining oder Lauf spürte ich immer diese unangenehmen Spannungen in meinem Körper. Ich probierte wirklich viel aus, um das Problem zu lösen: Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln, Massage, Faszienrolle, Dehnen, Laufstrümpfe, K-Tape.

Mit 29 Jahren, hatte mein Körper dann komplett gestreikt.

Ich wollte und konnte nicht mehr laufen gehen und um das Krafttraining machte ich einen großen Bogen. Das einzige was ich regelmäßig machte, war spazieren gehen und ein paar sanfte Entspannungsübungen. Ich musste die Situation annehmen und hoffte, dass ich irgendwann mal wieder Lust und Energie fürs Laufen bekommen würde.

Nach 1,5 Jahren fing ich wieder an, regelmäßiger laufen zu gehen. Es war am Anfang sehr mühsam. Ich quälte mich aber nicht, was möglich war machte ich. In meinem Übermut probierte ich es dann wieder mal aus, schneller und länger zu laufen. Danach war ich total kaputt und der Muskelkater zeigt mir wieder meine Grenzen.

Das Thema Muskelkater hat mir keine Ruhe gelassen.

Ich wollte und musste meine Lösung finden. Wie sagt man so schön – wer suchet der findet!

Der Weg zurück zu meiner Bewegungsfreude

Mit 31 Jahren im Sommer 2015 habe ich die tsar® Methode kennengelernt.

Immer mehr wurde mir klar, dass ich zu viel Spannung in meinem Körper hatte und ein Spannungsungleichgewicht herrschte. Durch die tsar® Methode lernte ich mich ökonomischer zu bewegen, meine Bewegungskette wurde durch jede Übung gezielt angesteuert, die Muskelkraft wurde immer effizienter eingesetzt.

Die Lust aufs Laufen kam langsam wieder. Ich hatte ein neues Ziel. Ich möchte möglichst leichtfüßig laufen. Ich machte mehrmals die Woche tsar® Übungen, die nie anstrengend waren und ging max. 3x 30 min laufen oder Stiegen steigen. Alles mit viel Genuss und Leichtigkeit. Ich trainierte nur dann, wann ich Lust und genug Energie hatte. Ich wollte mich wohlfühlen und fit sein. Alles andere interessierte mich nicht mehr.

Eigentlich das komplette Gegenteil zu dem Training das ich früher machte, wo ich auf Leistung trainierte.

Vor 10 Tagen hatte ich wieder tsar® Ausbildung mit dem Schwerpunkt Natur-Outdoor-Run.

Dabei machte ich ein besonderes Erlebnis, dass ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Wir liefen ca. einen 100 m steilen Hang hinauf, zuerst mit offenen Augen und dann mit geschlossenen Augen, eine tsar® Trainerin begleitete und motivierte mich.

Das absolute AHA Erlebnis kam beim Laufen mit geschlossenen Augen. Ich spürte viel deutlicher den Boden und den Abdruck des Fußes. Ich lief den steilen Hang hinauf als ob es ein flacher Hügel wäre, ich hatte genug Kraft und Luft. Ich kam oben an und konnte es nicht glauben, dass ich jetzt gerade diesen steilen Hang locker flockig hinauf gelaufen bin.

Irgendetwas war passiert in meinem Körper. Ich wartete auf den Muskelkater am nächsten Tag, er kam aber nicht.

Ich fragte mich:
Kann das wirklich durch die bessere Ansteuerung der Muskelkette passieren?
Weil ich es nicht glauben konnte, schob ich das gute Ergebnis der kurzen Laufstrecke zu. Aber ich war davon überzeugt, dass sich etwas in meinem Körper verändert hat.

Eine Woche später bekam ich den Beweis dafür ….
…. das sich sehr viel in meinem Körper verändert hat.

Freitag Abend hatte ich noch Lust eine Runde laufen zu gehen. Ich wollte einfach wissen, was mir das Training mit tsar® System gebracht hatte. Deshalb lief ich eine anspruchsvolle Strecke, die ich zu meinen besten Laufzeiten gelaufen bin, um einen Vergleich zu haben.

Die Strecke ging immer bergauf. Ich begann ganz locker und konzentrierte mich hauptsächlich auf meinen Fußabdruck. Ich lief schon eine ganze Weile bergauf, es kamen aber keine Ermüdungserscheinungen, Kraftprobleme oder Luftprobleme. Irgendwie fand ich es fast entspannend und war sehr verblüfft, wie leicht es mir viel, bergauf zu laufen.

Ich kam an Stellen der Laufstrecke, die ich sehr anstrengend in Erinnerung hatte. Aber irgendwie war heute alles anders. Mein ganzer Körper bewegte sich leichtfüßig bergauf, als ob ich die letzten Monate nichts anderes gemacht hätte als bergauf zu laufen. Am Ziel angekommen fühlte ich mich wohl und noch fit. Kein Muskel in meinen Körper schwächelte. Dann lief ich wieder zurück – gemütlich bergab – dabei gingen mir viele Dinge durch den Kopf.

Insgesamt war ich 1 Stunde laufen. Ich war danach nicht wirklich müde und hatte nächsten Tag auch keinen Muskelkater. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal 1 Stunde laufen war.

Mein persönlicher Lauftipp für dich

Durch dieses Erlebnis wurde mir bewusst, dass ich viele Jahre eigentlich falsch trainiert habe bzw. die Fehlspannungen machten ein ökonomisches Laufen unmöglich.

Wenn ich heute noch einmal für ein Laufevent trainieren würde, dann würde ich 40% Ausdauer – 10% Kraft – 50% Bewegungsketten Training machen.

Ich glaube, dass im Muskelketten-Training mehr Potenzial liegt, als man glaubt. Das Problem liegt einfach nur darin, dass man es so schwer messen kann und es noch nicht wirklich weit verbreitet ist.

Ich bin einfach nur happy und sehr dankbar dafür, dass ich endlich meinen „Dauermuskelkater“ los bin und wieder mit viel Freude trainieren kann.

Genau dieses Wissen gebe ich jetzt weiter, damit viele Menschen einen leichtfüßigeren Körper bekommen.

ERWEITERE DEIN BLICKFELD UND SCHAFFE DIR NEUE MÖGLICHKEITEN

DEINE MARIA

Pin It on Pinterest

Share This