RAUS AUS DEN EXTREMEN - HIN ZU MEHR AUSGEGLICHENHEIT

Maria

Du sehnst Dich nach mehr Ausgeglichenheit, einem gesunden Mittelmaß?

Hast Du auch den Hang, zu Extremen zu neigen? Entweder bist Du voll motiviert und würdest am liebsten täglich trainieren, oder Du hast eine Phase, in der Du Dich nur schwer motivieren kannst.

Oder Du neigst zu einem anderen Extrem, nämlich nicht in die Gänge zu kommen, weil Dir dein Perfektionismus erklärt, noch nicht bereit dazu zu sein.

Würdest Du nicht gerne regelmäßig mit Freude trainieren, ohne ständig ein schlechtes Gewissen zu haben, weil Du denkst, zu wenig zu tun bzw. in den übermotivierten Phasen das Gefühl zu haben, wieder alles aufholen zu müssen?

Oder würdest Du gerne endlich etwas tun, das Dir gut tut und Dich täglich unterstützt?

Am vergangen Montag in den Motivationsminuten – Mehr Bewegung & Energie ging es um das Thema der Extreme.

In 3 Schritten raus aus den Extremen – hin zu mehr Ausgeglichenheit

1. Werde Dir bewusst über Dein Extrem

Erst wenn Du Dir über dein Extrem bewusst bist, kannst Du daran etwas ändern. Vorausgesetzt, Du willst das auch. Es ist Dir vielleicht schon passiert, dass Du sehr wohl schon das Bewusstsein dafür hast, aber es bisher noch nicht geschafft hast, etwas zu verändern.

Vielleicht hast Du geglaubt, dass bist Du und das gehört zu deinem Leben. Ich dachte nämlich auch viele Jahre lang, dass ich nicht anders kann, als immer wieder in Extreme zu fallen.

Irgendwann kam der Punkt, an dem ich bereit war, dem Problem in die Augen zu schauen und es zu verändern.

Wenn Du noch daran zweifelst, ob Du dein Extrem in den Griff bekommen kannst, dann habe ich gute Nachrichten für Dich: es geht. Du kannst Dich jederzeit ändern, auch wenn Du glaubst, Du bist mit einem bestimmten Charakterzug auf die Welt gekommen.

Du hast gewisse Voraussetzungen mitbekommen, das stimmt, aber so wie Du heute bist, denkst, handelst, fühlst, dass hat sich erst durch dein Leben entwickelt.  Und Du kannst es jederzeit ändern.

Das Einzige, was Du dafür brauchst ist der Wille es zu verändern.

2. Wie Du dein Problem lösen kannst

Nachdem Du jetzt bereit bist, raus aus den Extremen – hin zu mehr Ausgeglichenheit zu gehen, musst Du deine Handlungen ändern.

Neigst Du dazu, von einer Sache schnell extrem begeistert zu sein und kippst schnell in ein Extrem hinein, dann solltest Du in Zukunft folgendes beachten.

Wähle eine Sache aus, die Dir momentan einfach gut tut. Und mach sie in einem gesunden Maß, was die Intensität und die Dauer betrifft.

Z.B. Täglich 10-15 min Yoga oder jeden zweiten Tag 20 min gehen oder laufen.

Die Lösung steckt in der hohen Frequenz, täglich oder jeden zweiten Tag, dadurch fühlst Du Dich immer ausgeglichen.

Und durch eine geringe oder mittlere Intensität der Einheiten unterbindest Du das auspowern.

Sich zwischendurch so richtig auszupowern und über die Grenzen zu gehen ist in Ordnung. Einmal die Woche reicht aber. Wir wollen ja hin zu mehr Ausgeglichenheit und die erlangst Du schneller mit Regelmäßigkeit und geringer bis mittlerer Intensität.

In meinem Leben gab es viele Jahre nur auspowern und permanent über die eigenen Grenzen hinausgehen. Bis ich körperlich und geistig ausgebrannt war. Heute liebe ich es, durch die Bewegung wieder zu mir, in mein Gleichgewicht zu kommen.

Und ja, manchmal brauche ich auch auspowern im Sport. Aber nicht oft, weil mir Sport als Ausgleich und Energiegeber viel lieber ist.

Neigst Du dazu, nie gezielt Bewegung zu machen, obwohl Du Dich unwohl in deinem Körper fühlst? Dann trage Dir Bewegung wie einen anderen fixen Termin in deinen Terminkalender ein, für den Anfang reichen 10 Minuten. 3 einfache Übungen und schon geht es Dir besser.

Dein Ziel für den Anfang ist, es täglich zu tun. Stell deinen Perfektionismus hinten an, spring über deinen Schatten, nimm ruhig die Angst wahr, die Dich wahrscheinlich wieder davon abhalten will damit zu beginnen. Und los geht´s.

Ich weiß, Du fühlst Dich vielleicht noch nicht bereit oder noch nicht gut genug. Jetzt spielt das keine Rolle. Im ersten Schritt geht es nur darum, dass Du täglich etwas tust.

Besser wirst Du von Mal zu Mal ganz automatisch, in dem Du es tust.

3. Schau hinter dein Problem des Extremen

Warum Du zu Extremen neigst, hat einen Grund. Du bist nicht mit einem extremen Perfektionismus auf die Welt gekommen und auch nicht mit dem Gefühl, dass Du nicht gut genug bist und Dir deshalb dauernd etwas beweisen musst.

Du willst rasch raus aus deinem Extrem – hin zu mehr Ausgeglichenheit, dann frag Dich doch mal, was dahinter steckt?

  • Ist es das Gefühl, nicht gut genug zu sein?
  • Ist es Angst vor dem Ungewissen, vor der Veränderung?
  • Fehlt es Dir an Selbstliebe und glaubst Du mit einem perfekten Körper endlich die Liebe zu erfahren, nach der Du Dich sehnst?
  • Läufst Du vor Dir selbst weg, weil Du Dich nicht akzeptierst?

Nimm Dir ein paar Minuten Zeit, fühl in Dich hinein und frag Dich: warum bin ich so extrem?

Du wirst sehen, Du bekommst deine Antwort.

Dadurch wirst Du Dich in Zukunft nicht mehr so schnell zu Extremen hinreißen lassen oder nicht in die Gänge zu kommen.

Sei aber nicht zu streng zu Dir. Du hast jetzt wahrscheinlich viele Jahre in dem Extrem gelebt, gib Dir Zeit, es zu verändern.

Manchmal wird es Dir schon sehr gut gelingen und manchmal wieder gar nicht, das ist nicht schlimm, Du bist schon am richtigen Weg.

Vertraue Dir einfach.

Routinen unterstützen Dich in beiden Extremen

Überlege Dir eine passende Routine für mehr Ausgeglichenheit.

Mit Freude & Leichtigkeit

DEINE MARIA

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