WIE ICH MEIN WUNSCHGEWICHT VERLOR UND DEN WEG ZUM WOHLFÜHLGEWICHT FAND

Maria

Von einem Tag zum Anderen konnte ich, die Leistungssportlerin, mich nicht mehr zur Bewegung motivieren und zu allem Überfluss verlor ich auch noch die Kontrolle über meinen Heißhunger, der sich von der Kette riss und gemeinsam mit meinem inneren Schweinehund die Zeit seines Lebens hatte. Und während ich versuchte, die beiden wieder einzufangen, erkannte ich, dass ich Köpfchen brauchen würde, um sie wieder in den Griff zu bekommen.

So hart arbeitete ich jahrelang für mein Wunschgewicht

Viele Jahre lang hielt ich erfolgreich mein Wunschgewicht. Leistungssport und eine streng kontrollierte Kalorienzufuhr machten es möglich. Sobald die Waage einmal etwas mehr anzeigte, habe ich am Abend gleich weniger gegessen und/oder mehr Sport gemacht. Ich hatte eigentlich immer eine sportlich gute Figur, aber sie zu behalten stresste mich enorm, ich war angespannt, setzte mich unter Druck und war mit mir selbst ständig unzufrieden.

Weihnachts- und Urlaubszeit konnte ich nicht richtig genießen, denn mein Wille wurde regelmäßig schwach, ich plünderte Keksteller und Frühstücksbuffet gnadenlos. Die Folge war ganz klar eine Gewichtszunahme. Dieser rückte ich dann wieder mit eisernem Willen zu Leibe.

Diese Art, mein Wunschgewicht zu halten, funktionierte gut – solange ich meinen Willen unter Kontrolle hatte und genügend Energie für Sport.

Wie ich mein Wunschgewicht verlor

Vor ca. 3 Jahren verlangte mein Körper nach einer Pause. Ich, das Energiebündel, das kaum 1h ruhig sitzen konnte, hatte keine Energie mehr. Ich war ratlos und verstand die Welt nicht mehr. Meine Energie und Motivation reichten nur mehr für gemütliche Spaziergänge und sanfte Gymnastik.

Doch dann wurde mir klar, was passiert war. Ich habe viele Jahre Raubbau an meiner Körper betrieben, intensiver Sport und viel Arbeit standen auf der Tagesordnung.

Die Energie für Sport war weg

Zu dieser Zeit stresste mich allein der Gedanke daran, eine kleine Runde Laufen zu gehen. Vor jeglicher kleinen Anstrengung schreckte mein Körper zurück. Was sollte ich jetzt tun, fragte ich mich? Mir, der Sport- und Gesundheitsexpertin, war mein eigenes Problem ein großes Rätsel.

Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich Menschen so richtig verstehen, die sagen:

„Ich habe keine Energie für Sport.“

Das war aus meiner Sicht wohl das einzig Positive an meinem Zustand. Doch ich gab nicht auf und suchte nach möglichen Lösungsansätzen.

Der Wille zum disziplinierten Essen war weg

Zu diesem Zeitpunkt war das Unvermögen, Sport zu betreiben, nicht mein einziges Problem. Ich konnte mich auch nicht dazu aufraffen, weiterhin diszipliniert zu essen und Kalorien zu zählen. Mein Leben war beruflich und privat außer Kontrolle geraten. Das Essen beruhigte zu dieser Zeit meine Nerven.

Meine Tagesration war nun um einiges höher als die Jahre zuvor. Natürlich nahm ich langsam zu, was mich einerseits ziemlich belastete, weil ich ja mein hart erarbeitetes Wunschgewicht verlor.

Auf der anderen Seite lernte ich, Essen wieder so richtig zu genießen und das tat wirklich gut. Wer den Film Eat Pray Love kennt, weiß, was ich meine, Pasta, Pizza, Brot … mit puren Genuss.

Auf der Suche nach einer Lösung

Da an Sport und Diät nicht zu denken war, musste ich nach alternativen Lösungsansätzen Ausschau halten. Ich wollte nicht nur meine Energie zurück, sondern auch einen neuen Zugang zum Essen finden, denn ich hatte Gefallen am Genuss gefunden. Und mein Wunschgewicht wollte ich natürlich auch zurück.

Mich um Bewegung und Essverhalten gleichzeitig zu kümmern, war mir aber zu viel. Deshalb entschied ich mich, mit der Bewegung anzufangen.

Meine Energie und Lust auf Bewegung kamen wieder zurück

Mich zum Sport quälen konnte und wollte ich nicht mehr, das war definitiv der falsche Weg. Es musste einen anderen geben, der mir meine Energie zurückbrachte und mir Lust auf Bewegung machte. Mein Coaching Wissen unterstütze mich dabei sehr. Ich wusste, die Lösung liegt im Kopf. Ich begann mit der Unterstützung einer lieben Freundin, die selbst auch wingwave Coach ist, einzelne Blockaden aufzulösen. Das half mir, den Zugang zu Energie und Motivation für Sport Step by Step wiederzufinden.

Meine neuen Laufversuche fanden beim Spazierengehen statt. Ich begann mit 10 min Laufen, solange machte es mir Spaß und strengte mich nicht übermäßig an.

Dann ging ich weiter spazieren. An manchen Tagen lief ich schon länger als 10 min und an manchen Tagen wollte ich gar nicht laufen. Ich machte es einfach von meiner Energie und Lust abhängig und zwang mich zu nichts.

Wie ich mein „neues“ Laufen entdeckte

Ich lernte wieder zu laufen. Mit mehr Leichtigkeit und Genuss. Ich hörte auf die Bedürfnisse meines Körpers und ließ ihn entscheiden. Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig, ich war vom Leistungssport wahrlich anderes gewohnt. Aber ich konnte mich immer mehr mit dieser „neuen“ Art zu laufen identifizieren. Das gute Gefühl danach gab mir Recht, ich befand mich am richtigen Weg.

Laufen als Genussbewegung machte mir nicht nur wieder viel Freude, sondern brachte mir auch ein Wohlbefinden zurück, das ich so nicht für möglich gehalten hatte. Mein erstes Ziel, den Zugang zur Bewegung wieder zu finden, hatte ich also erreicht. Dank regelmäßiger wingwave-Coaching Einheiten, ging ich den Weg dorthin mit Leichtigkeit.

Nach einiger Zeit war ich von meiner neuen Genussbewegung richtig begeistert. Ich konnte mir eigentlich nichts anderes mehr vorstellen. Und genau mit dieser Leichtigkeit und Freude an der Bewegung betreibe ich heute noch Sport und bin fitter denn je.

Krisen sind der beste Denkanstoß

Rückblickend bin ich heute sogar froh darüber, dass Körper und Geist streikten. Denn diese Situation hat mich im Endeffekt auf die Idee gebracht, Bewegung mit Genuss und Leichtigkeit zu machen.

Im Nachhinein erscheint einem immer alles viel klarer, einfacher und logischer. Als ich mich mittendrin befand, war es teilweise schon sehr unangenehm und mühsam.

Doch mein Glaube daran, dass ich irgendwann wieder laufen könnte und die überschüssigen Kilos loswürde, half mir dabei, durchzuhalten.

Meinem Wunschgewicht auf der Spur

Als mein Körper wieder ins Laufen kam, fing ich an, mich nebenher mit anderen Themen zu beschäftigen: Emotionen und Essen, Gehirnstoffwechsel und TCM-Ernährung. Dabei stieß ich auf Information, die mir bis dahin völlig fremd waren. Ich erkannte aber sehr rasch, dass in diesem neu erworbenen Wissen die Lösung für mein Gewichtsproblem stecken könnte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein neues, höheres Gewicht, einfach hingenommen, obwohl es nicht meinem Wunschgewicht entsprach. Richtig akzeptiert habe ich es nicht, aber dagegen ankämpfen konnte ich auch nicht, dem fühlte ich mich nicht gewachsen.

Aber dank meiner Nachforschungen sah ich Licht am Ende des Tunnels. Ob meine Kopf-basierende Lösungsstrategie auch wirklich funktionieren würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich musste sie erst testen.

Klappt mein neuer mentaler Lösungsansatz wirklich?

Ich coachte mich regelmäßig selbst zu den unterschiedlichsten Themen, die alle im Zusammenhang mit meinem Gewicht standen. Dabei merkte ich erst, wie komplex dieses Thema ist und von wie vielen Faktoren unser Essverhalten eigentlich beeinflusst wird.

Daher wundert es mich nicht, dass die Steuerung des Gewichts alleine über Diäten und Kalorienzählen für einen langfristigen Erfolg einen extrem starken Willen und manchmal sogar Zwang braucht, was die wenigsten Menschen auf Dauer aufbringen können.

Genau diese Erkenntnis beflügelte meinen Lösungsansatz, mit dem mentalen Weg zu beginnen, noch viel stärker. Durch das Auflösen mentaler Blockaden, setzt man Veränderungen im Ernährungs-, Bewegungs-, Stressverhalten etc. leichter und schneller um, die dann Schritt für Schritt zu mehr Bewegung, zu mehr Wohlbefinden, zu gesünderen Essgewohnheiten und zu einem schnelleren Stressabbau führen.

Durch das Auflösen mentaler Blockaden passierte folgendes in meinem Leben:

  • Der Heißhunger verabschiedete sich aus meinem Leben, weil ich regelmäßig genug aß.
  • Ich aß mit Genuss bis ich satt war und dann hörte ich auf, ein Überessen gab es nicht mehr, weil ich meine Sättigung stärker wahrnahm.
  • Das schlechte Gewissen und die Angst einer Gewichtszunahme, wenn ich Kohlenhydrate am Abend esse, die gab es nicht mehr.
  • Durch das stärkere Bewusstsein über meine Stressthemen gelang es mir, damit besser umzugehen.
Eine regelmäßige Bewegung mit Leichtigkeit und Genuss gehörte zu meinem Alltag.

Um meine Verdauung zu verbessern, ließ ich ein paar Aspekte aus der TCM-Ernährungslehre in meine Ernährung einfließen z.B. das warme Frühstück.

Ist das jetzt wirklich mein Wohlfühlgewicht?

Durch diese positiven Veränderungen nahm ich leicht und langsam ab. Mein Wunschgewicht habe ich sogar noch unterboten, es ist einfach so passiert. Ich fühlte mich so wohl und fit wie noch nie zuvor in meinem Körper, weil der Druck des Gewichthaltens weg war.

Dieser positive mentale und körperliche Zustand hält bis heute an und somit auch mein Wohlfühlgewicht. Obwohl mich das Leben zwischenzeitig immer wieder ziemlich auf Trab hält, schaffe ich es mich immer wieder in mein GLEICHGEWICHT zu bringen, weil ich es gelernt habe.Und genau das ist der Schlüssel zum Wohlfühlgewicht ein Leben lang.

Heute bin ich sehr DANKBAR

Heute bin ich sehr dankbar dafür, dass ich diesen Weg zum Wohlfühlgewicht gegangen bin und es gefunden habe. Dadurch ist mir erst so richtig bewusst geworden, wie schwer und unbefriedigend mein voriger Weg zum Wunschgewicht war.

Genau das treibt mich irrsinnig an, diesen mentalen Lösungsansatz zum Wohlfühlgewicht zu verbreiten um vielen Menschen genau das zu ermöglichen, was ich tagtäglich erleben darf.

Willst du auch dein Wohlfühlgewicht erreichen? Ich unterstütze dich gerne am Weg dorthin.

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DEINE MARIA

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