7 SCHRITTE UM HEISSHUNGER FÜR IMMER LEBEWOHL ZU SAGEN

Maria

Du freust dich über deine erfolgreiche Gewichtsabnahme. Wenn da nicht immer wieder der aufkommende Heißhunger wäre. Er überkommt dich einfach, du kannst nicht mehr aufhören zu essen. Dieser Kontrollverlust macht dich wahnsinnig. Außerdem hast du Angst, gleich wieder zuzunehmen.

Ich habe gleich zu Beginn eine gute Nachricht für dich. Dafür gibt es eine Lösung.
Bevor wir aber gleich zu den einzelnen Schritten kommen, möchte ich dir noch kurz erklären, wie sich Heißhunger überhaupt entwickelt, damit du in Zukunft die Auslösungsmechanismen vermeidest.

Wie kann sich Heißhunger entwickeln?

Das Phänomen Heißhunger nach einer Gewichtsabnahme ist kein Einzelfall und wird meist durch eine zu rasche Gewichtsabnahme ausgelöst. Egal ob es ein gesundes Fasten von mehreren Tagen oder eine wochenlange kalorienreduzierte Diät ist. Durch die zu wenigen Kalorien, war das Gehirn über einen bestimmten Zeitraum im Ausnahmezustand.

Die Aufgabe des Gehirns ist nämlich die Steuerung einer optimalen Nahrungsanforderung.

Kann diese nicht gewährleistet werden, steht der ganze Körper unter Stress.

Eine zu geringe Nahrungszufuhr kann vom Körper über einen gewissen Zeitraum ausgeglichen werden. Durch: Verringerung des Energiegrundumsatzes und durch Abbau von Muskelmasse. Der Körper passt sich an. Diese Anpassungen haben aber negative Auswirkungen auf das zukünftige Gewichtsmanagement.

Das viel größere Problem das sich dabei entwickelt hat und verantwortlich für den Heißhunger ist, sind die entstandenen Stressspuren der permanenten Energieknappheit im Gehirn.

Das Gehirn reagiert jetzt auf einen Nahrungsengpass sofort panisch, weil es wieder Angst hat auf Dauer zu wenig zu bekommen. In der Umgangssprache sprechen wir von Heißhungerattacken. Einfach nicht aufhören können zu Essen z.B. bis die Packung oder der Kochtopf leer ist.

7 Schritte um Heißhunger zu stoppen

1. Panisches Essenszentrum beruhigen – durch regelmäßige Mahlzeiten

Durch regelmäßiges Essen, mind. 3 Mahlzeiten am Tag fällt der Blutzuckerspiegel nicht stark ab. Damit wird dem Gehirn signalisiert, dass die Energieflussrate passt und somit wird auch keine Panik ausgelöst.

2. Essensmenge optimieren durch satt essen

Isst man zwar regelmäßig, aber viel zu wenig, dann kann Heißhunger schnell ausgelöst werden. Deshalb kommt es auf die passende Menge an. Meine Faustregel heißt immer, sich satt zu essen. Satt essen heißt aber nicht, so viel zu Essen, dass ein deutliches Unwohlsein nach dem Essen spürbar ist. Langsames essen und bewusstes hineinfühlen in den Körper schützt vor Überessen.

3. Frühstücken, um einen starken Blutzuckerspiegelabfall zu vermeiden

Auch wenn du bisher nie gefrühstückt hast, iss wenigstens eine Kleinigkeit. Kannst du gleich nach dem Aufstehen nichts essen, dann versuche es ein wenig später.

Ein Grund warum du in der Früh nichts essen kannst, kann auch ein zu spät eingenommenes Abendessen sein. Also versuch früher am Abend zu essen. Durch das Frühstücken gibst du deinem Körper von Tagesanfang Energie, dadurch funktioniert der Stoffwechsel besser und der Energiefluss reißt nie ab.

4. Unbedingt gesund sattmachende Kohlenhydrate essen

Heißhungerattacken können auf Dauer nur dann vermieden werden, wenn die aufgenommene Nahrung längerfristig satt macht. Ein Salat oder nur Gemüse ohne Reis, Nudeln, Couscous, Kartoffeln, etc. machen zwar im ersten Moment satt, aber die Sättigung hält nur kurz an, weil der Nährwert zu gering ist. Und schon schreit der Körper wieder nach Essen.

Geht man dem nicht nach, kommt spätestens bei der nächsten Mahlzeit der Heißhunger. Ungünstigerweise wird durch den verstärkten Hunger das Sättigungsgefühl zu spät wahrgenommen. Erst dann, wenn man wieder einmal zu viel gegessen hat.

5. Auf das Problem-Lebensmittel ein paar Tage verzichten

Heißhungerattacken können unterschiedlich sein.

Variante 1: Entweder der Heißhunger kommt, egal was man gerade isst und man kann nicht mehr damit aufhören.

Variante 2: Oder du hast speziell auf ein Lebensmittel z.B. Schokolade, Nüsse, etc. einen Heißhunger entwickelt. Sobald du dieses isst, sagt dein Gehirn: ich will mehr! Und du kannst nicht mehr aufhören zu essen, bevor die Packung nicht leer ist.

Leidest du unter Heißhungerattacken Variante 1, dann berücksichtige die angeführten sechs Schritte. Gib dir Zeit und bleib dran. Hast du trotzdem weiterhin noch zwischendurch Heißhunger, dann überlege dir jedes Mal, was der Auslöser dafür war und versuche, ihn in Zukunft zu vermeiden.

Hast du auf ein einzelnes Lebensmittel einen extremen Heißhunger entwickelt, dann kann ich dir noch eine weitere Möglichkeit empfehlen.

Versuch das Lebensmittel einfach ein paar Tage nicht zu essen. Überkommt dich aber die Lust, dann setz dich einfach hin und hör wingwave Musik, solange bis der Heißhunger „abgekühlt“ ist. Eine 8 minütige gratis Version findest du auf der wingwave-App oder direkt auf der Webpage von wingwave.

6. Warme Mahlzeiten tun einfach gut

Ein weiteres Problem das hinter Heißhungerattacken stecken könnte, sind zu wenig warme Mahlzeiten. Das heißt, wenn der Körper viel Rohkost bekommt z.B. Salat, viel Obst, Gemüse und kalte Speisen, wirst du davon zwar satt, aber die Sättigung hält nicht so lange, und deine Verdauung leidet auch darunter.

Versuch einmal einen Tag 3 warme Mahlzeiten zu essen und nächsten Tag nur eine. Und dann vergleichst du dein Wohlbefinden.

Es ist generell nichts gegen Rohkost einzuwenden, speziell im Sommer wirkt sie kühlend und erfrischend. Jedoch sollten in den kühleren Jahreszeiten die warmen Speisen überwiegen.

Seitdem ich 2 bis 3x täglich warm esse, habe ich keine Probleme mehr mit der Verdauung, mein Stoffwechsel funktioniert besser, ich esse mehr als früher, habe dadurch sogar abgenommen und jetzt halte ich mein Gewicht, ohne Kalorien zählen zu müssen.

Außerdem bleibt man durch warme Mahlzeiten länger satt und ein intensives Wohlbefinden breitet sich über Körper und Geist aus.

7. Bewusst werden über emotionales Essen

Heißhunger hat nicht nur etwas mit „falschem“ Essen zu tun, sondern wird auch stark von unseren Emotionen geprägt. Geht es einem schlecht, versucht man sich z.B. mit Schokolade zu trösten. Wird das immer wieder gemacht, entwickelt sich daraus eine Gewohnheitsschleife. Das heißt, immer wieder wenn es einem schlecht geht verlangt das Gehirn automatisch nach Schokolade, weil man dadurch „getröstet“ wird.

Solche Gewohnheitsschleifen können sich auch schon in der Kindheit entwickelt haben und wirken im Erwachsenenaltern noch immer! Deshalb solltest du dir darüber bewusst werden: Ob du nur isst, wenn du wirklich Hunger hast oder weil du emotional aus dem Gleichgewicht bist.

Wenn du deinen Heißhunger endlich los werden möchtest und dabei Unterstützung brauchst, weil du alleine damit überfordert bist, dann melde dich bei mir und wir sagen deinem Heißhunger ade.

Alleine das Auseinandersetzen mit dem Thema Heißhunger führt schon zu ersten positiven Veränderungen, weil du damit unbewusst dein Verhalten beeinflusst.

Möchtest Du noch mehr zum Thema Heißhunger stoppen lesen? Hier geht es zum Artikel: Mit diesen 3 Schritten stoppst Du Deinen Heißhunger nachhaltig

Hast Du Fragen und Anregungen zu dem Thema? Dann freue ich mich über Deine Kommentare.

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