Bildung mit Freude & Leichtigkeit

Das Albatros–Prinzip unterstützt dich dabei

Lass uns Bildung leben, um unsere Kinder bzw. Schüler bestmöglich darauf vorzubereiten, sich ein gelingendes Leben erschaffen zu können!

Schon während meiner Schulzeit habe ich das Schulsystem in Frage gestellt und wollte etwas dazu beitragen, damit es besser wird.

Ich war sehr sportbegeistert und fand es sehr schade, dass so wenig im Sportunterricht geboten wurde. Aus der Enttäuschung heraus beschloss ich, Sportlehrerin zu werden, um den Kindern das zu ermöglichen, was ich mir immer gewünscht hatte.

Das wurde ich dann auch und übte diesen Beruf 1,5 Jahre lang in einer Volksschule in Wien aus. Die Rahmenbedingungen waren nicht gerade optimal, trotzdem machte es mir viel Freude. Jedoch merkte ich, dass ich noch mehr in der Schule bewegen wollte, weil ich immer mehr erkannte, wo die wahren Probleme liegen.

Seitdem ist viel passiert und einige Jahre vergangen. Das Thema Schule, Schulsystem, Bildung hat mich jedoch nie mehr losgelassen. Es lauerte stets im Hintergrund und forderte mich immer wieder dazu auf, mich doch wieder eingehender damit zu beschäftigen.

Im September 2019 machte ich dann die ersten aktiven Schritte in diese Richtung und sammelte Erfahrungen. Daraus entwickelte sich die Idee, einen Workshop für Lehrer in unterschiedlichen Schulstufen anzubieten. Dieses Pilotprojekt wurde von der Bildungsdirektion Kärnten genehmigt. Leider kam es wegen Corona nicht zur Durchführung.

Wir (meine Projektunterstützerin Petra Holzfeind und ich) ließen die Köpfe jedoch nicht hängen, sondern nutzen diese Zeit der gefühlten Ruhe vor dem Sturm und tauchten immer weiter in das Thema Bildung ein. Es ist ja in der Tat groß und ungemein komplex. Viele Stunden verbrachte ich damit, Studien, Lehrpläne, wissenschaftliche Inhalte, Fachbücher und bereits umgesetzte Initiativen zu studieren.

Die Fragen, die ich mir dabei stellte, waren: Was ist das größte Problem in der Schule? Wodurch wird es ausgelöst? Wo kann man ansetzen, um es zu entschärfen? Und wie kann es in der Praxis umgesetzt werden?

Bevor ich das Problem thematisiere, möchte ich kurz erklären, was ich unter einem gelingenden Leben verstehe.

Was ist ein gelingendes Leben?

„Zum umfassend gelingenden Leben, wie wir es verstehen und beschreiben möchten, gehört zusätzlich zu den objektiven Aspekten eine Antwort auf die Wert- und Sinnfrage: Der Mensch mit dem gelingenden Leben möchte die Frage nach seinem sinnvollen Leben positiv beantworten können. Er will am Ende auf ein „erfülltes Leben“ blicken, in dem er sinn-voll gewesen ist. Dann wird er sagen, es sei gelungen. Er möchte gleichsam Spuren hinterlassen, und nicht wie ein Nichts im Nichts verschwinden. Deshalb ist es gut, wenn Menschen ein kreatives und sinnstiftendes Leben führen können. Aus der Sozialforschung ist bekannt, dass es nicht die expliziten Gegebenheiten sind, z.B. Geld, Erfolg und Ansehen, die Menschen in erster Linie zufrieden machen, sondern die impliziten, wie Freundschaften oder überhaupt soziales Handeln.“

Quelle: https://kindergartenpaedagogik.de/fachartikel/paedagogische-ansaetze/moderne-paedagogische-ansaetze/2326

Damit man sich ein gelingendes Leben erschaffen kann, braucht es das Wissen darüber und die bewusste Erfahrung, dass jeder von uns Gestalter des eigenen Lebens ist. Wir sind nie ausgeliefert, sondern wir können immer Einfluss nehmen, wenn auch manchmal nur durch unsere Reaktion auf Situationen, in denen wir uns wiederfinden.

Was ist das Problem?

„Die Welt, für die unsere Schulen gemacht worden sind, existiert nicht mehr!“ (Hüther, #EducationForFuture) Schon lange nicht mehr.

Und genau daraus ergeben sich die zunehmend größer werdenden Probleme für Schüler, Eltern und Lehrer.

Um das Problem genauer betrachten zu können, sollten wir einen Blick auf das Thema Bildung werfen. Da lässt sich schnell erkennen, dass es dafür sehr viele Definitionen gibt. Schaut man etwas genauer hin, so stellt man fest, dass es einen gemeinsamen Nenner gibt.

Bildung sollte uns dabei unterstützen, unsere Persönlichkeit zu entfalten, herauszufinden, wer wir sind und wer wir sein wollen, uns die Möglichkeit geben, die in uns angelegten Talente und Fähigkeit zu erkennen und zu entwickeln und ein Gespür für Zwischenmenschliches und die Natur auszubilden.

Zwei Definitionen für Bildung möchte ich dennoch anführen:

  • Bildung, so ließe sich sagen, ist das, „was übrig bleibt, wenn man alles andere vergessen hat.“ (Edward Herriot)
  • „Bildung bezeichnet meines Erachtens eine reflektierte Welt- und Selbsterkenntnis als Voraussetzung persönlicher Selbstentfaltung unter Bedingungen der Selbstbestimmung in hierfür als gedeihlich erkannte und entsprechend mitgestalteten sozialen Lebensumwelten.“ (Bernd Lederer)

Wenn wir mit diesen Informationen im Hinterkopf unser derzeitiges Schulsystem betrachten, dann stellt sich mir die Frage, wie viel Bildung hier denn wirklich stattfindet?

Was passiert in der Schule?

Eine Unmenge an Wissen wird in die Köpfe gestopft, der in kompetenzorientierten Lehrplänen festgelegte Stoff wird minutiös abgearbeitet und anschließend in Prüfungen, Tests und Schularbeiten abgefragt. Die Ergebnisse werden zur besseren Vergleichbarkeit benotet.

Die Note gibt aber nur Auskunft darüber, wie gut man das gelernte Wissen im Moment der Prüfungssituation wiedergeben konnte. Nicht mehr und nicht weniger.

Sie sagt nichts über die Persönlichkeit des Schülers aus, über seinen individuellen Lernfortschritt, über seine Talente und Fähigkeiten oder wie der Schüler zwischenmenschlich agiert.

Im Zeugnis stehen am Ende immer nur Noten, die Kinder und Jugendliche als gut, mittelmäßig oder schlecht klassifizieren.

Man will ja zu den Guten und nicht zu den Schlechten gehören und deshalb ist der Druck groß. Von den Lehrer und Eltern, aber auch von den Kinder selbst.

Es wird für die Noten gelernt, da in den meisten Köpfen die Vorstellung verankert ist, dass vor allem Noten darüber entscheiden, ob man es im Leben „zu etwas bringt“. Vergessen wird dabei, dass gute Noten keine Garantie für ein gelingendes Leben sind.

Was der Bewertungs- und Beurteilungsdruck mit unseren Kindern und Jugendlichen macht, zeigt eine Studie von SOS-Kinderdorf.

45 % der Jugendlichen haben Angst, im Leben nichts zu erreichen

– Jedem und jeder zweiten wird der Schul- und Ausbildungsstress oft zu viel. Jugendliche stehen von allen Seiten unter Leistungsdruck.

88 % der Jugendlichen fühlen sich in ihrer Familie unter Druck

– Der größte Stressfaktor sind Schule und Ausbildung oder der eigene Job. Dieser Stress ist kombiniert mit Zukunftsängsten: der Angst, es aus eigener Kraft einmal nicht zu schaffen, ein gutes gelingendes Leben zu führen.

Quelle: https://www.sos-kinderdorf.at/aktuelles/zwischen-zukunftsangst-und-zeitmangel/zwischen-zukunftsangst-und-zeitmangel

Der Leistungsdruck ist die eine Sache, die unseren Kindern und Schülern Angst macht, im Leben nichts zu erreichen. Die andere Sache ist, dass sie für den heutigen und zukünftigen Arbeitsmarkt nicht entsprechend vorbereitet werden. Sie wissen zwar einiges, es fehlt ihnen jedoch der Zugang zum Wissen darüber, wer sie sind, was sie wirklich gut können und was ihnen Freude bereitet, die Vorstellung, wer sie eigentlich sein möchten und wie sie gemeinsam etwas erschaffen und gestalten können. Außerdem sind der Entdeckergeist und die Freude am Lernen, mit denen wir alle auf die Welt kommen, nach ein paar Schuljahren bei den meisten Kindern, nicht mehr vorhanden.

Welche Auswirkungen hat das auf unsere Kinder und Jugendlichen?

Durch den Leistungsdruck werden die wahren Fähigkeiten und Talente begraben. Unser Geschenk, mit dem wir zur Welt gekommen sind, das uns zu einzigartigen Wesen macht, kann dadurch nicht gelebt werden und wir fallen dem Mainstream zum Opfer.

Das war noch nicht alles. Stress und Druck haben drastische Auswirkungen auf die physische und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Genau das habe ich auch erlebt. Bauchschmerzen, Nervosität und Unwohlsein standen auf der Tagesordnung.

Zu den zahlreichen psychosomatischen Beschwerden zählen auch: Schlafstörungen, Verhaltensstörungen, schlechte Laune und aggressives Verhalten, Unkonzentriertheit, Nervosität, sozialer Rückzug etc.

Wie lange wollen wir unseren Kindern und Schülern diesen Leistungsdruck noch antun? Wir erkennen ja, dass dieser Weg nicht sehr zu einem gelingenden Leben beiträgt.

Wissenschaftler, Neurobiologen und andere Experten, die sich schon längere Zeit mit der Schule und den Auswirkungen des Unterrichts auf unsere zukünftige Generation beschäftigen, steigen schon seit mehreren Jahren auf die Barrikaden. Sie machen auf die verfahrene Situation aufmerksam, schreiben Bücher, drehen Filme (z.B. Alphabet), rufen Projekte ins Leben, um Veränderung zu testen und fordern die Politik auf, hinzuschauen und Maßnahmen zu treffen.

Einige davon möchte ich hier namentlich nennen: Dr. Gerald Hüther, Prof. Dr. Manfred Spitzer, Richard David Precht (Philosoph), Prof. Dr. Bernd Lederer, Erwin Wagenhofer (Film: Alphabet), Marcell Heinrich & Mitch Senf (Buch: #EducationForFuture)

Was kann jeder Einzelne und wir alle gemeinsam tun, damit unsere Kinder und Schüler besser auf ein gelingendes Leben vorbereitet werden?

„Menschen geben ihr Bestes, wenn sie das tun, was sie lieben, wenn sie in ihrem Element sind. Eines ist ganz klar, wenn Menschen ihr Talent spüren, wenn sie entdecken, was sie können, werden sie zu einem neuen Menschen.“ (Text aus dem Film Alphabet)

Wollen wir das nicht unseren Kindern und Schülern ermöglichen?

Das Buch #EducationForFuture stellt mehrere Möglichkeiten vor, die zu einem gelingenden Leben beitragen können.

Mich hat die Idee, den Leistungsdruck zu reduzieren, indem man die innere Haltung von Lehrern, Eltern und Schülern verändert, am stärksten inspiriert.

Wenn wir (Lehrer und Eltern) unsere innere Haltung zum Thema Leistungsbewertung, -beurteilung und -benotung verändern, reduzieren wir alleine dadurch den Leistungsdruck, was zu einer besseren Entwicklung beiträgt, das Selbstbewusstsein fördert, zu mehr Selbstwirksamkeit einlädt und mehr Raum für Potenzialentfaltung erschafft. All das unterstützt unsere Kinder und Schüler bei der Entwicklung ihres Selbstbildes, was eine essenziele Basis für ein gelingendes Leben ist.

Meine Idee zur Umsetzung

„Am Anfang jeder Veränderung steht zunächst immer die Bereitschaft, etwas wahrzunehmen, das diejenige, die nicht zu einer solchen Veränderung bereit sind, lieber nicht wahrnehmen wollen.“ (Hüther, #EducationForFuture)

Das Problem (Leistungsdruck) wahrnehmen, sich darüber bewusst zu werden, dass man Einfluss nehmen kann und den Wunsch verspüren, es dann auch zu tun – das ist der erste große Schritt zur Veränderung der inneren Haltung.

Dabei unterstützt dich die Plattform ALBATROS-PRINZIP Bildung.

Die Plattform ist für Schulleiter, Lehrer, Eltern und auch für Schüler gedacht. Sie unterstützt dich dabei, den Leistungsdruck wahrzunehmen, zeigt dir Möglichkeiten auf, wie du etwas verändern kannst und ermächtigt dich, selbst Möglichkeiten zu erkennen und diese dann auch umzusetzen.

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)

Deshalb brauchen wir eine neue, offenere Denkweise, um den Leistungsdruck reduzieren zu können. Und mehr Bewusstsein darüber, was wir (Schulleitung, Lehrer und Eltern) tun können, damit wir unsere Kinder & Schüler bestmöglich darauf vorbereiten, damit sie sich ein gelingendes Leben erschaffen können.

Das ALBATROS-PRINZIP: Ein Leitfaden zur leichteren Veränderung, wurde von mir kreiert und unterstützt uns dabei, eine neue, offenere Denkweise zu entwickeln.

Es kann jeder Mensch individuell für seine Themen anwenden. Es ist leicht verständlich und wird im Alltag und Beruf umgesetzt. Mit bewusster Übung wird es schnell zu einem unbewussten Prozess, der einem täglich das Leben erleichtert, Probleme schneller lösen und neue Möglichkeiten, die man bis dato noch nicht sehen konnte, in Erscheinung treten lässt.

Auf der Plattform ALBATROS-PRINZIP Bildung kannst du dir auf unterschiedlichen Wegen (z.B. Beiträge, Interviews, Erfahrungsberichte, Tools, Albatros-Prinzip Training & Coaching, Konzepte, etc.) mehr Wissen holen und dir eine neue, offenere Denkweise antrainieren. So bekommst du mehr Bewusstsein und Möglichkeiten, was dir einen größeren Handlungsspielraum mit dem Thema Umgang mit Leistungsdruck ermöglicht und deine innere Orientierung entwickelt.

Wie das genau in der Praxis aussehen wird und was darüber hinaus noch möglich ist, wird sich am Weg und durch unser und dein Tun zeigen.

Ich werde die Plattform ALBATROS-PRINZIP Bildung ins Leben rufen, weil ich nicht mehr länger zuschauen kann, was gerade passiert, im Bewusstsein, dass etwas viel Besseres für uns, die Erde und unsere Kinder möglich und notwendig ist.

Ich möchte nochmal in Erinnerung rufen, dass es um UNSERE ZUKUNFT geht, die wir viel bewusster gestalten sollten, wenn wir erfüllender leben und uns auf der Erde noch länger wohlfühlen wollen.

Jeder einzelne von uns wird aufgefordert, dazu einen Beitrag zu leisten! WIR gemeinsam können sehr viel in Bewegung setzen. Lass es uns gemeinsam tun.

In großer Vorfreude auf die Umsetzung der Plattform ALBATROS-PRINZIP Bildung!

Deine Maria

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